Beerdigung

In unserem kleinen Dorf gibt es keine weiten Wege-so auch nicht zwischen Friedhof und Kirche!

Der erste Teil des Gottesdienstes findet auf dem Friedhof statt. Er beginnt um 13.30 Uhr. Wenn der Sarg (oder die Urne) versenkt ist und alle, die das tun wollen, zum Grab gegangen sind, feiern wir den zweiten Teil des Gottesdienstes in der Kirche. Er beginnt, wenn die nächsten Angehörigen da sind. Es ist keine Uhrzeit festgelegt, Sie haben die Zeit, die Sie am Grab brauchen! Es gehört für uns zum Respekt vor den Trauernden, dass wir ihnen die Zeit einräumen.

Wenn der Tod eines Gemeindeglieds im Pfarramt mitgeteilt worden ist, läutet um 12.00 Uhr eine Glocke- je nach Bekanntwerden des Todes entweder am selben Tag oder am folgenden.

Auch wenn die Verstorbenen einer anderen Kirche angehört haben, kann auf Wunsch geläutet werden und der Gottesdienst in der St. Ulrich- Kirche stattfinden.

Der Gottesdienst zur Beerdigung ist immer ein öffentlicher Gottesdienst, der entweder am Sonntag vor der Beerdigung angekündigt wird oder, wenn das nicht möglich ist, nach der Beerdigung bekanntgegeben wird. Dabei wird der/des Verstorbenen und der Angehörigen in der Fürbitte gedacht.

Auf Wunsch spielen auf dem Friedhof Bläser des Rietenauer Musikvereins. Sie können entweder über den Bestatter oder direkt angefragt werden.

Wenn Sie einen besonderen Blumenschmuck auf dem Altar haben möchten, können Sie den gerne in Absprache mit der Kirchengemeinde besorgen.

Für den Gottesdienst zur Beerdigung/Urnenbeisetzung ist grundsätzlich der Gemeindepfarrer/ die Gemeindepfarrerin zuständig.

Beachten Sie bitte, dass Pfarrer/Pfarrerinnen in vielerlei Bereichen tätig sind und viele Termine haben. Es ist nicht immer möglich, einen Termin zu verlegen, so kann es sein, dass Ihr Terminwunsch nicht erfüllt werden kann!
Sollte Ihnen aus irgend einem Grund kein anderer Tag möglich sein, ist es Sache des Gemeindepfarrers/ der Gemeindepfarrerin, eine Vertretung zu suchen. Dazu sind die Bestatter weder verpflichtet noch befugt, und natürlich müssen Sie das nicht selbst tun!

(Selbstverständlich können Sie aber eine Vertretung vorschlagen!)

Noch ein Wort zur nicht öffentlichen Bestattung, die bei uns nur alle paar Jahre mal vorkommt:

Wenn Sie diese Möglichkeit in Betracht ziehen, überlegen Sie sich doch bitte gut, ob es nicht doch hilfreich wäre, wenn nicht nur einige wenige Angehörige am Grab stehen sondern Menschen aus der Gemeinde Anteil nehmen und Rückhalt geben! Und bedenken Sie auch, dass Sie diesen Menschen mit der nicht- öffentlichen Bestattung die Möglichkeit nehmen, Abschied zu nehmen!